Kurzpräsentation: Technisches Facility Management
Technisches Facility Management: Kurzpräsentation zu TGA, DIN 31051 und VDI 3810
Technisches Facility Management, kurz TFM, verbindet technische Expertise, rechtliche Verantwortung und strategische Steuerung im Gebäudebetrieb. Ziel ist es, Gebäude, technische Anlagen und Systeme der Technischen Gebäudeausrüstung sicher, verfügbar, wirtschaftlich und nachhaltig zu betreiben.
Technisches Facility Management umfasst die Planung, Organisation, Steuerung und Überwachung der technischen Betriebsführung von Gebäuden und Anlagen. Dazu gehören insbesondere der sichere Betrieb der Technischen Gebäudeausrüstung, die Instandhaltung, die Wahrnehmung der Betreiberverantwortung, die Einhaltung anerkannter Regeln der Technik sowie die wirtschaftliche und nachhaltige Optimierung des Gebäudebetriebs.
Kurzpräsentation Technisches Facility Management
Häufige Fragen zum Technischen Facility Management
Die technische Betriebsführung ist wichtig, weil sie die Verfügbarkeit, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Regelkonformität gebäudetechnischer Anlagen sicherstellt. Sie hilft Betreibern, Risiken zu erkennen, Betreiberpflichten zu erfüllen und technische Anlagen über den Lebenszyklus leistungsfähig zu halten.
Technisches Facility Management ist wichtig, weil technische Anlagen die Sicherheit, Verfügbarkeit, Nutzbarkeit und Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes bestimmen. Ein professioneller TFM-Ansatz reduziert Ausfallrisiken, unterstützt Betreiberpflichten, verbessert Energieeffizienz und trägt zur Werterhaltung technischer Anlagen bei.
Die Technische Gebäudeausrüstung ist ein zentraler Gegenstand des Technischen Facility Managements. Sie umfasst technische Systeme, die für Funktion, Sicherheit, Komfort, Hygiene und Energieversorgung eines Gebäudes relevant sind. Dazu zählen unter anderem Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, Sanitär-, Elektro-, Sicherheits- und Gebäudeautomationsanlagen.
Betreiberverantwortung bedeutet, dass Betreiber für den sicheren Betrieb von Gebäuden, technischen Anlagen und Gefahrenquellen sorgen müssen. Dazu gehören Gefahrenerkennung, Prävention, Auswahl geeigneter Dienstleister, Kontrolle, Dokumentation und der Nachweis, dass angemessene Maßnahmen zur Pflichterfüllung umgesetzt wurden.
Die Instandhaltung umfasst die vier Grundmaßnahmen Warten, Inspizieren, Instandsetzen und Verbessern. Wartung erhält die Funktion, Inspektion bewertet den Zustand, Instandsetzung stellt die Funktion nach Fehlern wieder her und Verbesserung erhöht Zuverlässigkeit, Sicherheit oder Leistungsfähigkeit technischer Anlagen.
DIN 31051 ist für das Technische Facility Management relevant, weil sie Grundlagen und Begriffe der Instandhaltung strukturiert. Sie unterstützt Betreiber, Dienstleister und technische Verantwortliche dabei, Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung systematisch zu planen, umzusetzen und zu dokumentieren.
VDI 3810 bietet Orientierung für den sicheren, bestimmungsgemäßen, bedarfsgerechten und nachhaltigen Betrieb von Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung. Für Betreiber unterstützt sie die strukturierte Wahrnehmung von Betreiberpflichten, Betriebssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.
Total Technical Services, kurz TTS, beschreibt die Bündelung technischer Serviceleistungen im Facility Management. TTS ist kein eigener Normbegriff, sondern eine vertragliche Leistungsbezeichnung. Deshalb müssen Umfang, Pflichten, Service Levels, Schnittstellen und Nachweise in Ausschreibungen und Verträgen eindeutig definiert werden.
